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Produkt "BMW S/M1000RR K67 Rennlichtmaschinen-Kit 2020+"
Bitte wählen Sie Ihre erwünschte Variante, sowie das passende Zubehör für den Einbau und den erfolgreichen Betrieb!
Hierbei handelt es sich um ein komplettes einbaufertiges Kit, bestehend aus dem Rotor, der Lichtmaschinenspule inkl. zugehöriger Montageplatte und dem Lichtmaschinenregler. Das Kit wird mit allen notwendigen Steckern vorkonfektioniert geliefert.
Kurz gesagt: Der wesentlich leichtere und im Radius kleinere Rotor führt zu deutliche geringere Kreiselkräfte an der Kurbelwelle. Der Effekt ist immens:
- Leichteres Umlegen, vor Allem in Wechselkurven
- deutlich schnellere Angleichung der Motordrehzahl beim Runterschalten in der Bremszone, dadurch:
- schnelleres Runterschalten
- weniger Unruhe, stabileres Heck
- mehr Zeit und Komfort beim Einlenken
- späteres Bremsen
- verbesserte Reaktion auf Gasbefehle, schnellere Beschleunigung
Die typische Mehrleistung beläuft bei ca. 5-6 PS, variiert jedoch von Motor zu Motor.
In diesem Kit wird ein Rotor mit 45mm Durchmesser einem Gewicht von lediglich 198g verwendet.
Dies verringert nicht nur das effektive Gewicht der Kurbelwelle, da der neue Rotor 78% leichter als der originale Rotor (890g) ist, sondern vor Allem werden die Kreiselkräfte durch den wesentlich geringeren Radius von 45mm anstatt 120mm verringert. Ein Beispiel zur Verdeutlichung der Effekte. Ein Standardrotor hat bei 14000 U/min. hat aufgrund seines größeren Radius eine Rotationsgeschwindigkeit von 320 Km/h, der Kit-Rotor von lediglich 120 Km/h.
Die wesentlichen Performanceeffekte rühren aus dem Umstand, daß ein leichterer Rotor, der zudem noch einen wesentlich geringeren Radius hat, deutlich einfacher zu beschleunigen und abzubremsen, ist.
Die meisten Racing Lichtmaschinen verwenden ebenfalls einen kleineren Rotor, jedoch im Vergleich zu uns, meist mit deutlich weniger Wicklungen in der Spule, so dass eine ungleichmäßige und relativ geringe Leistung erzeugt wird. Zudem wird weiterhin der originale Regler verwendet, der nicht für überschüssige Leistung bei den notwendigen Drehzahlen ausgelegt ist und diese dann lediglich in schädliche Hitze überführen kann.
Unsere Lichtmaschinenkits verwenden auch einen kleinen Rotor, jedoch verwenden wir einen besonders effizienten und feinen Draht für unsere Wicklungen. Dies ermöglicht es uns, eine starke und gleichbleibende Leistung bereits ab niedrigeren Drehzahlen (ca. 4000 U/min.) zu liefern.
Ein weiterer Clou liegt hier im Umschaltsystem unseres speziellen Lichtmaschinenreglers. Sobald die erwünschte Spannung erzielt ist, wird keine weitere Elektrizität an der Kurbelwelle mehr erzeugt. Dies führt zu einem deutlich kühleren und standfesten Regler. Daher verwenden Sie nie unsere Lichtmaschinenkits mit dem originalen Regler.
Insbesondere für die besonderen Ansprüche hinsichtlich notwendiger Kapazitätsreserven in Verbindung mit einer Racing Lichtmaschine empfehlen wir den Einsatz einer LiFePo4 Versorgungsbatterie mit mind. 7,5 Ah, besser 10Ah.
Wir raten bei Einsatz einer Racing Lima von der Nutzung einer Lithiumpolymerbatterie ab.
Zur Demontage des Original-Schwungrades benötigen Sie einen Abzieher.
Abzieher und LiFePO4-Batterie sind hier im Shop erhältlich.
Wichtiger Einbauhinweis
für Rennsport-Lichtmaschinenkits von BDK Race Engineering
Ein BDK-Rennsport-Lichtmaschinenkit ersetzt Rotor, Stator und Regler/Gleichrichter deines Motorrades durch eine deutlich leichtere, auf den Renneinsatz ausgelegte Einheit. Das bringt spürbar weniger rotierende Masse – setzt aber einen sauberen Einbau und ein geändertes Betriebsverhalten voraus. Damit dein Kit von Anfang an zuverlässig arbeitet, hier das Wichtigste im Überblick.
Wer sollte den Einbau durchführen?
Der Einbau sollte durch einen geübten Mechaniker erfolgen – also durch jemanden, der Arbeiten am Motor und an der Bordelektrik sicher beherrscht. Konkret gehören dazu:
- Demontage von Lichtmaschinendeckel, Schwungrad/Rotor, Starterkupplung und Stator, inklusive Sichern der Scheibenfeder (Rotorkeil)
- Ausbau und Wiedereinbau des Zündimpulsgebers (Pickup) mit Beibehaltung der ursprünglichen Einbauposition
- Arbeiten mit Schraubensicherung und definierten Drehmomenten nach Herstellerangabe
- Dichtflächen säubern, neue Dichtungen und Passhülsen korrekt setzen, Kabeltülle abdichten
- Fachgerechtes Crimpen der Flachsteckhülsen und Bestücken des Steckergehäuses
- Anschluss und Absicherung des Reglers/Gleichrichters im Bordnetz sowie Messungen mit dem Multimeter in AC und DC
Worauf es beim Einbau ankommt
- Schraubensicherung ist Pflicht: Alle Schrauben werden mit Schraubensicherung montiert und mit dem vorgegebenen Drehmoment angezogen. Ohne Schraubensicherung ist es bereits zu Ausfällen gekommen – das ist der häufigste vermeidbare Fehler.
- Nur den mitgelieferten Regler verwenden: Der Serienregler darf mit einer Rennsport-Lichtmaschine niemals betrieben werden. Der Reglerkörper muss dauerhaft sauber an Masse liegen.
- Reglermontage: an einer ebenen Metallfläche im Fahrtwind, mit Abstand zur Auspuffhitze. Ein Befestigungspunkt verschraubt, der zweite mit Kabelbinder gesichert.
- Kabelmanagement beachten: Stator- und Pickup-Leitungen so verlegen und mit den Originalklemmen sichern wie ab Werk – scheuerfrei, mit ausreichend Bewegungsspiel, nicht eingeklemmt. Eine gescheuerte Leitung bedeutet Masseschluss.
- Steckverbindungen: Jede Flachsteckhülse muss hörbar einrasten. Die Reihenfolge der drei Statorkabel ist beliebig – der feste Sitz ist entscheidend.
- Absicherung und Schaltplus: Eine intakte Sicherung (je nach Kit 30 oder 35 A) gehört in die Plusleitung. Das Signalkabel wird an eine geschaltete 12-V-Plusversorgung gelegt, damit im Stand kein Ruhestrom fließt.
- Der Original-Einbauanleitung folgen: Reihenfolge, Drehmomente, Dichtungsnummern und Kabellängen sind modellspezifisch und in der beiliegenden BDK-Anleitung geregelt.
Was sich im Betrieb ändert
Eine Rennlichtmaschine liefert bewusst weniger Ladeleistung als die Serienanlage. Sie beginnt je nach Kit erst ab etwa 3.000 bis 5.000 U/min zu laden; längeres Laufen im unteren Drehzahlbereich entlädt die Batterie. Daraus ergeben sich drei feste Regeln:
- Immer mit voll geladener Batterie starten, mind. eine 7,8 Ah, besser 10,4 Ah LiFePO4 einsetzen.
- Nach jedem Einsatz die Sicherung am Regler ziehen, die 12-V-Versorgung trennen oder einen Batterietrennschalter nutzen – sonst droht Tiefentladung.
- Das Motorrad niemals mit abgeklemmter Batterie oder abgestecktem Regler starten oder laufen lassen. Das beschädigt die Lichtmaschine.
Die grüne LED am Regler zeigt an, dass geladen wird – ein nützlicher Schnellcheck vor und nach dem Turn.
Diagnose
Der Einbauer sollte in der Lage sein, mit dem Multimeter selbständig zu prüfen: Sicherung und Schaltplus, Durchgang zwischen den Statorpins (untereinander ja, gegen Masse nein), die Wechselspannung zwischen den Statorpins bei konstanter Drehzahl sowie die Ladespannung an der Batterie. Damit lassen sich fast alle Auffälligkeiten in wenigen Minuten eingrenzen – häufig auf eine Kleinigkeit wie eine durchgebrannte Sicherung oder eine nicht eingerastete Steckhülse. Die konkreten Sollwerte stehen im Fehlersuche-Abschnitt der beiliegenden Anleitung.
Wenn du unsicher bist
Das ist kein Problem – lass den Einbau in diesem Fall von einer Fachwerkstatt oder einem erfahrenen Rennsport-Mechaniker durchführen. Bei technischen Fragen zu deinem Kit helfen wir dir gerne weiter; sprich uns einfach an.
Bitte beachte: Es handelt sich um Rennsportausrüstung, die ausschließlich für den Renn- und Rennstreckeneinsatz bestimmt und nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist. Bei der Entwicklung hat Leistung Vorrang vor Langlebigkeit; der Hersteller übernimmt für diese Teile – wie bei Rennsportteilen üblich – keine Gewährleistung oder Haftung, insbesondere nicht für Folgeschäden. Deine gesetzlichen Rechte gegenüber uns als Verkäufer bleiben davon unberührt. Maßgeblich für den Einbau ist die dem Produkt beiliegende Original-Einbauanleitung von BDK Race Engineering.
Kompatibilität
| Marke | Modell | Baujahre |
|---|---|---|
| BMW | BMW S1000RR / M1000R/RR | 2020-2026 |
















