1.179,00 €
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Produkt "Yamaha R7 Rennlichtmaschinen-Kit 2021+"
Yamaha R7 Rennlichtmaschinen-Kit 2021+ – ohne Komfortrelais ist die Ausführung des BDK-Racing-Lichtmaschinen-Kits für die YAMAHA FZ-07 / MT-07 / R-7 698 (2021–2026): leichter Rotor für weniger Kreiselkräfte an der Kurbelwelle und schnelleres Runterschalten, ohne Komfortrelais (Verbraucher werden abgeklemmt) – für Rennstrecke und Racing-Umbau.
Passend für YAMAHA FZ-07 / MT-07 / R-7 698 2021–2026.
Je Einheit erhältst du Rotor, Spule mit Montageplatte und Regler, alle Stecker vorkonfektioniert.
(RG-YAM-R7.2, BDK Racing Lima)
Hierbei handelt es sich um ein komplettes einbaufertiges Kit, bestehend aus dem Rotor, der Lichtmaschinenspule inkl. zugehöriger Montageplatte und dem Lichtmaschinenregler. Das Kit wird mit allen notwendigen Steckern vorkonfektioniert geliefert.
Kurz gesagt: Der wesentlich leichtere und im Radius kleinere Rotor führt zu deutlich geringere Kreiselkräfte an der Kurbelwelle. Der Effekt ist immens:
- Leichteres Umlegen, vor Allem in Wechselkurven
- deutlich schnellere Angleichung der Motordrehzahl beim Runterschalten in der Bremszone, dadurch:
- schnelleres Runterschalten
- weniger Unruhe, stabileres Heck
- mehr Zeit und Komfort beim Einlenken
- späteres Bremsen
- verbesserte Reaktion auf Gasbefehle, schnellere Beschleunigung
Die typische Mehrleistung beläuft bei ca. 5-6 PS, variiert jedoch von Motor zu Motor.
In diesem Kit wird ein Rotor mit 45mm Durchmesser einem Gewicht von lediglich 198g verwendet.
Dies verringert nicht nur das effektive Gewicht der Kurbelwelle, da der neue Rotor 78% leichter als der originale Rotor (890g) ist, sondern vor Allem werden die Kreiselkräfte durch den wesentlich geringeren Radius von 45mm anstatt 120mm verringert.
Die wesentlichen Performanceeffekte rühren aus dem Umstand, daß ein leichterer Rotor, der zudem noch einen wesentlich geringeren Radius hat, deutlich einfacher zu beschleunigen und abzubremsen, ist.
Unsere Lichtmaschinenkits verwenden auch einen kleinen Rotor, jedoch verwenden wir einen besonders effizienten und feinen Draht für unsere Wicklungen. Dies ermöglicht es uns, eine starke und gleichbleibende Leistung bereits ab niedrigeren Drehzahlen (ca. 4000 U/min.) zu liefern.
Ein weiterer Clou liegt hier im Umschaltsystem unseres speziellen Lichtmaschinenreglers. Sobald die erwünschte Spannung erzielt ist, wird keine weitere Elektrizität an der Kurbelwelle mehr erzeugt. Dies führt zu einem deutlich kühleren und standfesten Regler. Daher verwenden Sie nie unsere Lichtmaschinenkits mit dem originalen Regler.
Insbesondere für die besonderen Ansprüche hinsichtlich notwendiger Kapazitätsreserven in Verbindung mit einer Racing Lichtmaschine empfehlen wir den Einsatz einer LiFePo4 Versorgungsbatterie mit mind. 7,5 Ah, besser 10Ah.
Wir raten bei Einsatz einer Racing Lima von der Nutzung einer Lithiumpolymerbatterie ab.
Zur Demontage des Original-Schwungrades benötigen Sie einen Abzieher.
Abzieher und LiFePO4-Batterie sind hier im Shop erhältlich.
Wichtiger Einbauhinweis
für Rennsport-Lichtmaschinenkits von BDK Race Engineering
Ein BDK-Rennsport-Lichtmaschinenkit ersetzt Rotor, Stator und Regler/Gleichrichter deines Motorrades durch eine deutlich leichtere, auf den Renneinsatz ausgelegte Einheit. Das bringt spürbar weniger rotierende Masse – setzt aber einen sauberen Einbau und ein geändertes Betriebsverhalten voraus. Damit dein Kit von Anfang an zuverlässig arbeitet, hier das Wichtigste im Überblick.
Wer sollte den Einbau durchführen?
Der Einbau sollte durch einen geübten Mechaniker erfolgen – also durch jemanden, der Arbeiten am Motor und an der Bordelektrik sicher beherrscht. Konkret gehören dazu:
- Demontage von Lichtmaschinendeckel, Schwungrad/Rotor, Starterkupplung und Stator, inklusive Sichern der Scheibenfeder (Rotorkeil)
- Ausbau und Wiedereinbau des Zündimpulsgebers (Pickup) mit Beibehaltung der ursprünglichen Einbauposition
- Arbeiten mit Schraubensicherung und definierten Drehmomenten nach Herstellerangabe
- Dichtflächen säubern, neue Dichtungen und Passhülsen korrekt setzen, Kabeltülle abdichten
- Fachgerechtes Crimpen der Flachsteckhülsen und Bestücken des Steckergehäuses
- Anschluss und Absicherung des Reglers/Gleichrichters im Bordnetz sowie Messungen mit dem Multimeter in AC und DC
Worauf es beim Einbau ankommt
- Schraubensicherung ist Pflicht: Alle Schrauben werden mit Schraubensicherung montiert und mit dem vorgegebenen Drehmoment angezogen. Ohne Schraubensicherung ist es bereits zu Ausfällen gekommen – das ist der häufigste vermeidbare Fehler.
- Nur den mitgelieferten Regler verwenden: Der Serienregler darf mit einer Rennsport-Lichtmaschine niemals betrieben werden. Der Reglerkörper muss dauerhaft sauber an Masse liegen.
- Reglermontage: an einer ebenen Metallfläche im Fahrtwind, mit Abstand zur Auspuffhitze. Ein Befestigungspunkt verschraubt, der zweite mit Kabelbinder gesichert.
- Kabelmanagement beachten: Stator- und Pickup-Leitungen so verlegen und mit den Originalklemmen sichern wie ab Werk – scheuerfrei, mit ausreichend Bewegungsspiel, nicht eingeklemmt. Eine gescheuerte Leitung bedeutet Masseschluss.
- Steckverbindungen: Jede Flachsteckhülse muss hörbar einrasten. Die Reihenfolge der drei Statorkabel ist beliebig – der feste Sitz ist entscheidend.
- Absicherung und Schaltplus: Eine intakte Sicherung (je nach Kit 30 oder 35 A) gehört in die Plusleitung. Das Signalkabel wird an eine geschaltete 12-V-Plusversorgung gelegt, damit im Stand kein Ruhestrom fließt.
- Der Original-Einbauanleitung folgen: Reihenfolge, Drehmomente, Dichtungsnummern und Kabellängen sind modellspezifisch und in der beiliegenden BDK-Anleitung geregelt.
Was sich im Betrieb ändert
Eine Rennlichtmaschine liefert bewusst weniger Ladeleistung als die Serienanlage. Sie beginnt je nach Kit erst ab etwa 3.000 bis 5.000 U/min zu laden; längeres Laufen im unteren Drehzahlbereich entlädt die Batterie. Daraus ergeben sich drei feste Regeln:
- Immer mit voll geladener Batterie starten, mind. eine 7,8 Ah, besser 10,4 Ah LiFePO4 einsetzen.
- Nach jedem Einsatz die Sicherung am Regler ziehen, die 12-V-Versorgung trennen oder einen Batterietrennschalter nutzen – sonst droht Tiefentladung.
- Das Motorrad niemals mit abgeklemmter Batterie oder abgestecktem Regler starten oder laufen lassen. Das beschädigt die Lichtmaschine.
Die grüne LED am Regler zeigt an, dass geladen wird – ein nützlicher Schnellcheck vor und nach dem Turn.
Diagnose
Der Einbauer sollte in der Lage sein, mit dem Multimeter selbständig zu prüfen: Sicherung und Schaltplus, Durchgang zwischen den Statorpins (untereinander ja, gegen Masse nein), die Wechselspannung zwischen den Statorpins bei konstanter Drehzahl sowie die Ladespannung an der Batterie. Damit lassen sich fast alle Auffälligkeiten in wenigen Minuten eingrenzen – häufig auf eine Kleinigkeit wie eine durchgebrannte Sicherung oder eine nicht eingerastete Steckhülse. Die konkreten Sollwerte stehen im Fehlersuche-Abschnitt der beiliegenden Anleitung.
Wenn du unsicher bist
Das ist kein Problem – lass den Einbau in diesem Fall von einer Fachwerkstatt oder einem erfahrenen Rennsport-Mechaniker durchführen. Bei technischen Fragen zu deinem Kit helfen wir dir gerne weiter; sprich uns einfach an.
Bitte beachte: Es handelt sich um Rennsportausrüstung, die ausschließlich für den Renn- und Rennstreckeneinsatz bestimmt und nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist. Bei der Entwicklung hat Leistung Vorrang vor Langlebigkeit; der Hersteller übernimmt für diese Teile – wie bei Rennsportteilen üblich – keine Gewährleistung oder Haftung, insbesondere nicht für Folgeschäden. Deine gesetzlichen Rechte gegenüber uns als Verkäufer bleiben davon unberührt. Maßgeblich für den Einbau ist die dem Produkt beiliegende Original-Einbauanleitung von BDK Race Engineering.
Kompatibilität
| Marke | Modell | Baujahre |
|---|---|---|
| Yamaha | YAMAHA FZ-07 / MT-07 / R-7 698 | 2021-2026 |
Installation Intro
Leseprobe aus der Einbauanleitung: Einleitung, Sicherheitsregeln und Lieferumfang.

Hersteller: B.D.K. Race Engineering, Norwich (UK) Einbauanleitung
BDK Rennlichtmaschinen-Kit
Diese Anleitung führt dich Schritt für Schritt durch Ausbau, Einbau, elektrischen Anschluss, Inbetriebnahme und Prüfung des Kits. Beim CP2-Kit bleibt der Lichtmaschinendeckel erhalten: Spule und Zündimpulsgeber (Pickup) werden über Adapterplatten im Original-Deckel montiert, der BDK-Rotor wird mit der originalen Starterkupplung verschraubt. Sie ergänzt die englische Kurzanleitung von BDK um Prüfwerte, ein Abnahmeprotokoll und Erfahrungen aus der Praxis. Bitte vor Beginn vollständig lesen.
- Alle Schrauben mit Schraubensicherung montieren und mit dem angegebenen Drehmoment anziehen. Ohne Schraubensicherung sind Ausfälle aufgetreten – das ist der häufigste vermeidbare Fehler.
- Rotorschraube mit Originalscheibe und Schraubensicherung auf 80 Nm (BDK-Angabe). Die Schrauben zur Starterkupplung erst nach dem Anziehen der Rotorschraube festziehen, damit der Freilauf fluchtet.
- Nur den mitgelieferten Racing-Regler verwenden. Der Serienregler zerstört die Rennlichtmaschine. Das Reglergehäuse muss sauber an Masse liegen.
- Blaues Signalkabel an geschaltetes 12-V-Plus (Zündungsplus). Dauerplus entlädt die Batterie im Stand, fehlendes Plus verhindert das Laden.
- Pickup und Leitungen frei: Statorleitungen laufen unter dem Pickup hindurch, die Originalklemme wird nicht mehr verwendet; keine Leitung darf zwischen Deckel, Rotor oder Platte geklemmt werden. Und: Motor niemals mit abgeklemmter Batterie oder abgestecktem Regler laufen lassen.
Inhalt
1Bevor du beginnst – Anforderungen & Sicherheit
Ein BDK-Rennlichtmaschinen-Kit ersetzt Rotor (Polrad), Stator (Spule) und Regler/Gleichrichter durch eine deutlich leichtere, auf den Renneinsatz ausgelegte Einheit. Der Leichtbaurotor spart einen großen Teil der rotierenden Masse der Serienlichtmaschine ein – das spürt man beim Umlegen, beim Runterschalten und im Ansprechverhalten. Der Preis dafür: Das System verlangt einen sauberen Einbau und ein geändertes Betriebsverhalten (Abschnitt 9).
Das solltest du sicher beherrschen
- Demontage von Verkleidung, Lichtmaschinendeckel und Polrad mit Abzieher – ohne Gewalt und ohne Beschädigung von Dichtflächen; Trennen von Polrad und Starterkupplung
- Aus- und Einbau des Zündimpulsgebers (Pickup) und saubere Verlegung der Pickup-Leitung
- Arbeiten mit Schraubensicherung und Drehmomentschlüssel im Bereich 5–35 Nm
- Dichtflächen fachgerecht reinigen, neue Papierdichtung und Passhülsen korrekt setzen
- Bordelektrik: geschaltetes Plus identifizieren, sauber abgreifen und isolieren; Leitungen fachgerecht crimpen, löten und mit Schrumpfschlauch isolieren
- Messen mit dem Multimeter in AC, DC und Ω (Durchgang)
Wenn du bei einem Punkt unsicher bist
Lass den Einbau von einer Fachwerkstatt oder einem erfahrenen Rennsport-Mechaniker durchführen. Ein Fehler an dieser Stelle kann Rotor, Spule, Regler oder im schlimmsten Fall den Motor kosten. Bei technischen Fragen zum Kit helfen wir dir gern vor dem Einbau weiter – Kontaktdaten stehen auf der letzten Seite.
Die Anleitung ist bewusst ausführlich. Geübte Schrauber überfliegen die Grundlagen; die fett markierten Punkte und die Prüfwerte gelten für alle.
- Motor vollständig abkühlen lassen. Motorrad sicher aufbocken (Heckständer, ggf. Frontständer), Zündung aus, Schlüssel abziehen.
- Batterie zuerst abklemmen – immer Minuspol zuerst lösen, beim Anschließen zuletzt verbinden. Bei Lithium-Batterien keine Werkzeuge über beide Pole legen.
- Der Lichtmaschinendeckel ist ölbenetzt. Motoröl vor dem Öffnen ablassen (Schritt 1) – so läuft beim Abnehmen des Deckels nur Restöl aus, die Dichtflächen bleiben trocken und der Lagerbereich sauber. Auffangwanne, Lappen und Handschuhe bereitlegen; Öl auf Reifen oder Bremsen sofort entfernen.
- Der Rotor ist ein Permanentmagnet: Späne, Schrauben und Metallabrieb ziehen sich an. Vor dem Einbau die Magnetseite gründlich mit Klebeband abtupfen und kontrollieren.
- Schraubensicherung, Silikonentferner und Flüssigdichtung nur in belüfteten Räumen verwenden; Sicherheitsdatenblätter beachten.
2Lieferumfang & Ausführung prüfen
Kontrolliere den Inhalt vollständig, bevor du das Motorrad zerlegst. Fehlt etwas oder ist ein Teil beschädigt, nicht mit dem Einbau beginnen – melde dich bei uns.
| Position | Menge | |
|---|---|---|
| Racing-Spuleneinheit (Stator) mit Silikon-Schutzschlauch (150 mm) für die Leitungen | 1 | |
| Racing-Rotoreinheit (Leichtbau-Polrad, wird mit der originalen Starterkupplung verschraubt) | 1 | |
| Adapterplatte Spuleneinheit (für den Original-Deckel) | 1 | |
| Halteplatte Zündimpulsgeber (Pickup) | 1 | |
| Racing-Regler/Gleichrichter mit Anschlusskabeln, grüner Kontroll-LED, Sicherungshalter (30/35 A) und Stellschraube | 1 | |
| Schrauben M5 × 30, Innensechskant (Spuleneinheit → Adapterplatte) | 6 | |
| Schrauben M6 × 10, flacher Kopf (Adapterplatte → Lima-Deckel) | 3 | |
| Schrauben M8 × 10, Linsenkopf (Rotor → Starterkupplung) | 3 | |
| Schrauben M5 × 10, Linsenkopf (Pickup → Halteplatte) und M6 × 12 Titan, flacher Kopf (Halteplatte → Deckel) | 2 + 2 | |
| Stoßverbinder (Crimps) und 3-poliges Steckergehäuse | 3 / 1 | |
| Schraubensicherung, kleine Flasche | 1 | |
| Original-Einbauanleitung BDK Race Engineering („Yamaha MT/R7 Race Generator Fitting Info“, englisch) | 1 |


Deine bestellte Ausführung (bitte ankreuzen)
| Komfortrelais | ja – nach dem Einsatz muss nichts abgeklemmt werden nein – Batterie oder Regler wird nach dem Einsatz getrennt |
| Anschluss | Ringösen direkt an die Batterie (für Yamaha gibt es keinen Werkstecker-Umbau) |
Polrad-Abzieher passend zum CP2-Motor (im Shop erhältlich), neue Deckeldichtung bzw. Flüssigdichtung nach Yamaha-Vorgabe (wie ab Werk), Silikonentferner, Motoröl mit Dichtring für die Ablassschraube, Schrumpfschlauch sowie die empfohlene LiFePO4-Batterie (mind. 7,8 Ah, besser 10,4 Ah). Ein Batterie-Trennschalter ist sinnvoll, wenn du kein Komfortrelais bestellt hast (Abschnitt 9).
- Der Original-Lichtmaschinendeckel bleibt: Spule und Pickup werden über die beiden mitgelieferten Adapterplatten darin montiert.
- Der BDK-Rotor ersetzt nur das Polrad – die Starterkupplung wird vom Serienpolrad abgeschraubt und mit drei M8 × 10 an den BDK-Rotor geschraubt. Reihenfolge: erst Rotorschraube (80 Nm), dann Freilaufschrauben.
- Die originale Kabeltülle und ca. 40 mm der originalen Statorleitung werden weiterverwendet; die neue Statorleitung wird mit Stoßverbindern angeschlossen (crimpen + löten). Die Statorleitungen laufen unter dem Pickup hindurch – die Originalklemme wird nicht mehr verwendet.
Die vollständige Einbauanleitung (14 Seiten) liegt jedem Kit gedruckt bei.















